Baierischer Käse und geräucherte Chiemsee-Renken

19.07.2013

Besuch bei der Privatkäserei Bergader in Waging

Der Bayernbund KV Rosenheim besuchte mit 45 Personen die Privatkäserei Bergader in Waging.

Die Besuchergruppe wurde von der geschäftsführenden Gesellschafterin und Bayernbund-Mitglied Beatrice Kress empfangen.

Die 1902 gegründete Käserei, welche insgesamt 520 Angestellte beschäftigt, ist nun schon in der dritten Generation in Familienbesitz. Im Stammwerk in Waging werden 151,5 Mio. Kg Milch pro Jahr verarbeitet. Außerdem wird noch in Bad Aibling (161,5 Mio. Kg Milch pro Jahr) produziert. Der Exportanteil der Privatkäserei liegt bei 35 %. Die Hauptabnehmerländer hierbei sind Italien, Spanien und Österreich.

Frau Schmuck von der Marketingabteilung führte die Gruppe durch das Unternehmen und ging ausführlich auf die Fragen der Besucher ein. Im Anschluss wurde ein Film über das Unternehmen und den Produktionsvorgängen gezeigt, ehe dann die einzelnen von Bergader kreierten Käsesorten probiert werden durften. Ein guter Wein zur Geschmacksverstärkung durfte natürlich nicht fehlen.

Nach den Kostproben hatte man im betriebseigenen Verkaufsladen die Möglichkeit die verschiedenen Käsesorten und alles was dazu gehört käuflich zu erwerben. Von diesem Angebot wurde von der Reisegruppe auch reichlich Gebrauch gemacht. Als Präsent erhielt man von der Privatkäserei jeweils eine Käsesorte nach Wahl und ein Käsemesser oder optional eine Kühltasche.

Kreisvorsitzender Christian Glas bedankte sich bei Frau Schmuck für die interessante und freundliche Führung mit der Miniatur des Campanile von Frauenchiemsee,.

Nach den getätigten Einkäufen ging es weiter zur Chiemseefischerei von Irmi und Heinz Wallner nach Chieming.

Heinz Wallner ist Vorsitzender des Bayernbund-Kreisverbandes Traunstein, mit dem der KV Rosenheim gemeinsam das erfolgreiche Schulprojekt „Freude an der Mundart wecken und verstärken“ durchführt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen kam es bei einer geräucherten Chiemsee-Renke und Getränken im schattigen Garten der Wallners zu einem interessanten Ratsch und Gedankenaustausch mit Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des befreundeten Kreisverbandes.

Die Angst vor Stechmücken am Chiemsee war gänzlich unbegründet.

Zur Runde gesellten sich auch Dr. Helmut Wittmann (Projektleiter des Schulprojekts) und der preisgekrönte Bildhauer Andreas Kuhnlein aus Unterwössen, welcher das Schulprojekt ebenfalls unterstützt.

Nach einem zweieinhalbstündigen Aufenthalt am schönen Chiemsee machte man sich am frühen Abend wieder auf die Heimreise., alle zufrieden und mehr oder weniger müde nach einem schönen Tag.

Bericht: Norbert Zehrer
Bearbeitung für Internet: Alfred Dickert
Fotos: Christian Glas

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