Hohe Auszeichnung für Sepp Höfer

23.11.2021

Unser stellvertretende Kreisvorsitzende und Schatzmeister Sepp Höfer bekam bei der Landesversammlung 2021 von S.K.H. Herzog Franz von Bayern das von ihm gestiftete goldene Protektoratsabzeichen überreicht. Ausgezeichnet werden damit Persönlichkeiten, die sich durch aktive Tätigkeit besondere Verdienste in und für Bayern erworben haben. Eine Auszeichnung, die sich unser Sepp redlich verdient hat:

Hier die von Christian Glas verlesene Laudatio:

Liebe Bayernbündler,

der Bayernbund kann heuer sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Damit man einen Verein 100 Jahre aktiv erhalten kann, benötigt es viele Arbeiter an der Front aber auch im Hintergrund. Als existenziell wichtig hat sich 1995 die Entscheidung erwiesen Kreisverbände einzuführen.   

Der Kreisverband Rosenheim ist mit inzwischen 681 Mitgliedern der mitgliedstärkste Kreisverband des Bayernbundes.  So einen großen Mitgliederstand kann man nur erhalten und vor allem auch aufrecht erhalten, wenn man auf engagierte und kompetente Leute in der Vorstandschaft zurückgreifen kann. Und hier kommen wir schon zu  Sepp Höfer.

Sepp Höfer trat dem Bayernbund am 24. August 1994 bei.  Dies geschah aufgrund unnachgiebigen Drängens von Hugo Lidl, der zu dieser Zeit zusammen mit Konrad Breitrainer gerade eifrig dabei war einen Kreisverband Rosenheim zu gründen.

Sepp Höfer schickte damals seine Beitrittserklärung an Hugo Lidl mit dem Vermerk „Lieber Hugo, anbei die Beitrittserklärung, damit du nicht so alleine bist“. Mit dieser Einschätzung sollte sich der Sepp jedoch gewaltig täuschen, wenn man noch einmal die Mitgliederzahl des Kreisverbands von knapp 700 Mitgliedern heranzieht.

Sepp Höfer war damals Kurdirektor von Bad Feilnbach. Auch ihm lag der von  Hugo Lidl geprägte Leitsatz „Bayern muss Bayern“ am Herzen.

Und so kam es, dass sich Sepp Höfer bei der Neugründung des Kreisverbandes Rosenheim am 28.11.1994 im damaligen Kolpinghaus in Rosenheim als Schatzmeister in die kommissarische Vorstandschaft bestellen ließ und ein Jahr später bei der Gründungsversammlung am 3. Oktober 1995 auf Frauenchiemsee beim Inselwirt als Schatzmeister bestätigt wurde. Das Amt des alleinigen Schatzmeisters hat er bis heute immer noch inne. Seither regelt er die Kasse ohne Beanstandungen mitunter auch  bei mittlerweile weit über 50 Fahrten und Reisen für Übernachten, Eintritte und sonstige Ausgaben.

Sepp Höfer war 1996 federführend beim dem Projekt „Rätselreisen“ in Zusammenarbeit mit dem Oberbayerischen Volksblatt involviert. Hier konnten die OVB-Leser in 32 Rätseln Orte erraten. Siegerpreis waren je zwei Essen bei einem Wirt des gesuchten Ortes. Diese bei den Lesern sehr beliebte Reihe fand bis 2006 in den OVB-Ausgaben große Beachtung. Sepp Höfer hatte hier zu mehreren Orten die Texte erstellt.

Im Jahr 2007 nahm er zusätzlich zu seinem Amt als Schatzmeister die Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden an und ist seitdem immer bereit dort einzuspringen, wo eine Lücke entsteht.

Er war in 6 großen Schulprojekten maßgebend beteiligt und bildete damit den Grundstock für das erfolgreiche Kindergarten- und Schulprojekt „Freude an der Mundart“, welches immer noch als Handreichung für die Lehrkräfte in Bayern angeboten und auch angenommen wird.

Bei der Projektreihe  „Zukunft unserer Dörfer“ brachte sich Sepp Höfer ebenfalls groß mit ein. Hier sei die Podiumsdiskussion „Bauen für Einheimische“ 2011 erwähnt, beim dem sich 60 Kommunalpolitiker mit dem Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München, Dr. Henning Arp, austauschen konnten und es dem Bayernbund gelang einen bis nach Brüssel reichenden Impuls zu senden und es wurden einige Anregungen dort mitaufgenommen. Die Aufzählung seiner Taten könnte man beliebig weiter ausführen.

Sepp Höfer gilt als äußerst zuverlässig, eifrig, ehrlich, sachlich, aber auch als sehr freundlich, kollegial und kameradschaftlich. Ihm geht es dabei immer um die Sache und nicht um sich selber. Er arbeitet nie auf Schau und am liebsten im Hintergrund. Das Zitat von Friedrich Schiller trifft eindeutig auf ihn zu, das lautet „Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt“.

Es ist für jeden Verein ein Segen, wenn man solche Leute in seinen Reihen hat und darum ist es für den Bayernbund ein besonderer Segen, dass man Sepp Höfer hat.

 

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