Neuwahlen beim Müllner-Peter-Freundeskreis

  Der neue Vorsitzende Dieter Höpfner und seine Stellvertreterin Dr. Brigitte Baretzky

 

Der Freundeskreis Müllner Peter von Sachrang hat einen neuen Vorsitzenden: Dieter Höpfner wurde bei den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen unter der Leitung der dritten Bürgermeisterin Monika Schmid im Sachranger Hof einstimmig mit der Führung des Vereins in den kommenden vier Jahren beauftragt, Höpfner ist seit der Vereinsgründung 1973 nach Hans Pöllmann und Hans Pumpfer der dritte Vorsitzende des Vereins. Der Luftwaffenstabsoffizier a.D. bringt die besten Voraussetzungen für sein neues Amt mit: er führte den Verein nach dem Rücktritt von Hans Pumpfer in den letzten beiden Jahren bereits kommissarisch und gehörte der Vorstandschaft als Stellvertreter schon seit längerem an verantwortungsvoller Stelle an. Als neue Stellvertreterin und zweite Vorsitzende wählte die Versammlung mit Dr. Brigitte Baretzky eine gebürtige Sachrangerin. Die promovierte Physikerin und Philosophin hat am renommierten Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Nanotechnologie eine herausragende Position. Änderungen gab es auch in der weiteren Vorstandschaft: der bisherige Schriftführer Hans Liepold schied nach 21 Jahren aus dem Gremium aus, ihm folgt sein bisheriger Stellvertreter Florian Wiedmann. Die Stelle des zweiten Schriftführers wurde nicht mehr besetzt. Ausgeschieden ist auch Josefine Koller, langjährige Mesnerin von Sachrang und weitschichtig mit dem Müllner Peter verwandt. Sie machte sich seit 1988 vor allem um die Pflege des Grabes des Sachranger Dorfgenies verdient. Für sie rückt Christine Parigger in die Vorstandschaft auf.

Die Vorstandschaft hat in den kommenden Jahren damit folgende Zusammensetzung: Dieter Höpfner und Dr. Brigitte Baretzky führen den Verein, Schatzmeister Michael Vordermayer kümmert sich um die Finanzen und Schriftführer Florian Wiedmann um die Bücher. Elfriede Bramböck, Resi Kargl, Christine Parigger, Maria Prankl und Sepp Niedermeier vervollständigen das Gremium als Beisitzer. Die beiden Revisoren Konrad Baumgartner und Karl Hertle wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Hans Liepold und Josefine Koller wurden für ihre langjährige Mitarbeit in der Vorstandschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Kirchenmusikerin Christine Klinger aus Aschau wurde als Musikreferentin für die Ölbergwallfahrt eingesetzt. Sie wählt die Musik für den Festgottesdienst aus und führt ihn als Leitende und Dirigentin mit dem Müllner Peter Chor und der Bundesmusikkapelle Niederndorf/Tirol durch. Johnny Bramböck erhielt die Aufgabe sich als Beisitzer für Videoaufnahmen für die Dokumentation der Wallfahrt zu kümmern.

Christine Klinger wird wie im Vorjahr das Müllner-Peter-Namenstags-Konzert und die musikalische Gestaltung der Ölbergwallfahrt am 15. September durchführen und hat mit den Vorbereitungen der beiden Veranstaltungen bereits begonnen.

In seinem Jahresbericht erinnerte Dieter Höpfner an die Höhepunkte des vergangenen Jahres: das erste Müllner Peter Namenstagskonzert mit Christine Klinger, die traditionelle Bayerisch-tirolische Ölbergwallfahrt mit dem Salzburger Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer als Zelebranten. „Die Ehre der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Ehrenvorsitzenden Hans Pumpfer hat auch ein wenig auf den Verein abgestrahlt und mit der Feier des 90. Geburtstages des Ehrenvorsitzenden haben wir das alte Jahr gut abgeschlossen“ so Höpfner.

Der Vorsitzende bedankte sich bei allen, die ihn während der letzten beiden Jahre mit Rat und Tat unterstützt haben, besonders bei der Gemeinde Aschau, der Geistlichkeit, allen beteiligten Künstlern, Helfern und den großzügigen Spendern. Kassier Michael Vordermayer stellte den sehr erfreulichen Kassenbericht vor und Revisor Konrad Baumgartner bestätigte ihm eine tadellose Kassenführung. Die Entlastung von Kassier und Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Dieter Höpfner versprach, die Aufgaben des Vorsitzenden mit aller Kraft wahrzunehmen. Er führte aus, dass er die Ölbergwallfahrt in ihrer jetzigen Form als ein wichtiges Zeichen des christlichen Glaubens in der heutigen Zeit sehe, in der die christlichen Kirchen in Mitteleuropa vielfach durch neue geistig-religiöse Auseinandersetzungen, insbesondere mit dem erstarkten Islam, herausgefordert seien. Deshalb wolle er sich für die Fortführung und Pflege dieser traditionsreichen Wallfahrt zur Ölbergkapelle mit allen Kräften einsetzen, auch wenn es vermehrt Stimmen gebe, die diese Notwendigkeit nicht mehr sähen.

In seiner Vorschau berichtete Höpfner über die Vorbereitungen zum Müllner-Peter-Konzert unter der Leitung von Christine Klinger. Höhepunkt des Jahres wird die Bayerisch-tirolische Ölbergwallfahrt am 15. September sein, der Zelebrant wird in diesem Jahr der Abt des Klosters Schäftlarn Petrus Höhensteiger (OSB) sein. Der gebürtige Hittenkirchner kommt nach 2011 zum zweiten Mal nach Sachrang zur Wallfahrt. Als Schirmherrin der Ölbergwallfahrt am 15. September konnte die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner gewonnen werden, damit wird eine alte Tradition wieder aufgenommen: der letzte offizielle Schirmherr war der ehemalige Ministerpräsident Franz Josef Strauß. Mit dem Verantwortlichen der Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München-Freising Weihbischof Bernhard Haßlberger konnte bereits ein Zelebrant für das Jahr 2021 gefunden werden. Höpfner bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Teilnahme an der Versammlung und lud sie ein, die kommenden Veranstaltungen zahlreich zu besuchen.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

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